An diesem Freitagvormittag ist es am Audi charging hub in Nürnberg ruhig. Seit seiner Eröffnung wurden mehr als 25.000 Ladevorgänge abgewickelt. Im Schnitt bleiben die Leute etwas weniger als 40 Minuten für das Laden vor Ort – und das ist auch heute so, mehrere E-Autos sind vorgefahren.
Audi betont: „Wir sind offen für Elektrofahrzeuge aller Marken.“ Für das sogenannte Ad-hoc-Laden mit Kredit- oder neuerdings auch Girokarten sind aktuell (Juli 2024) 60 Cent/kWh inklusive Mehrwertsteuer fällig. Wer ein Audi Modell fährt, profitiert von einem günstigeren Preis: 35 Cent/kWh inklusive Mehrwertsteuer.
Einige Leute bleiben am oder im Auto, telefonieren, arbeiten oder essen beim Laden. Vom nur einige Meter entfernten Skateplatz hört man ab und zu das hölzerne Scheppern von Skateboards, die auf den Beton aufschlagen. Ein Schallschutzhügel dämpft das Rauschen des Verkehrs auf der nahegelegenen Münchner Straße.
Auf ein paar Bänken lädt der ein oder andere seine menschlichen Energiespeicher wieder auf – der herausgekommenen Sonne sei Dank. Apropos: Auf dem Dach des Audi charging hubs versorgen Solarpanele mit einer Peakleistung von 22 kW Teile der Hub-Infrastruktur.
Dank des 2,45 MWh großen, batteriegestützten Pufferspeichers bleibt die Netzbelastung gering, auch in turbulenten Zeiten, wenn viele Autos laden. Der Audi charging hub ist außerdem mit einem 200 kW starken Niederspannungsanschluss ans Netz angeschlossen. Es besteht ein Grünstromvertrag mit 100 Prozent erneuerbarer Energie.