Apropos Familie: Wie setzt ihr euch in euren eigenen Familien für eine nachhaltigere Zukunft ein?
Felix Neureuther: Nachhaltig zu leben ist bei uns zu Hause Normalität. Wir haben unser Haus so gebaut, dass wir mithilfe von zum Beispiel einer Photovoltaikanlage ziemlich autark und möglichst nachhaltig wohnen können. Auch unseren Kindern versuchen wir mitzugeben, nachhaltige Entscheidungen zu treffen: den Wasserhahn zudrehen, das Licht ausmachen, den Müll getrennt in Mülleimern entsorgen. Es geht eigentlich um normale, kleine Dinge. Und wenn jeder eine Kleinigkeit verändert, schaffen wir Großes.
Rüdiger Recknagel: Da bin ich ganz bei Felix. Es geht darum, dass jeder in seinem Bereich die Dinge verändert, die er beeinflussen kann – privat oder im Unternehmen. Privat versuche ich täglich zusammen mit meiner Familie einen persönlichen Beitrag zu leisten, egal ob groß oder klein. So beziehen wir etwa Grünstrom und ich habe, wie Felix, eine Photovoltaikanlage mit Speicher installiert.
Besonders stolz bin ich aber auf unsere kleine Streuobstwiese hinter dem Haus, die nicht nur alte Obstsorten erhält, sondern auch der Artenvielfalt zugutekommt. Und bei Audi wissen wir, dass wir mit einer nachhaltigeren Produktion einen großen Unterschied machen können – und genau hier kommt die Audi 360factory wieder ins Spiel: Neben der Dekarbonisierung der Produktionsprozesse arbeiten wir auch an einer zirkulären Produktion, bei der eingesetzte Ressourcen im Kreislauf geführt werden. Eines unserer Ziele ist es, den ökologisch gewichteten Wasserbedarf an unseren Standorten bis 2035 im Vergleich zum Basisjahr 2019 zu halbieren. Außerdem setzen wir uns für den Erhalt der biologischen Vielfalt ein. Dazu gestalten wir unsere Werkflächen naturnah, um Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten zu schaffen. Unser eigens entwickelter Biodiversitätsindex hilft uns dabei, Fortschritte zu messen und die Artenvielfalt gezielt zu fördern.